Doris Ensinger zur aktuellen Separatistenbewegung in Katalonien (Herbst 2017)

Die Companera, Doris Ensinger, hat in den letzten Wochen einige Berichte und Statements über die katalanische Unabhängigkeitsbewgung und die aktuellen Entwicklung und Ereignisse geschrieben.

Sie bezieht hier eine sehr kritische und ablehnende Position gegenüber der Regierung Rajos und ihrem Vorgehen, wie auch gegenüber der nationalistischen Unabhängigkeitsbewegung. Ihre Texte sind auch auf der Seite der Syndikalismusforschung veröffentlicht, wo sie einleitend schreibt:

„Wie ich zu der Regierung Rajoys stehe, wie ich die hier verlebten vergangenen vierzig Jahre politisch einschätze, ist in meinem Buch nachzulesen. Nach dem Tod Francos wurde hier keine Demokratie geschaffen, sondern nur pseudodemokratische Institutionen, in denen bis auf einige Ausnahmen kein Demokrat zu finden ist und kein demokratischer Geist herrscht. Hier hat sich nie eine demokratische Kultur herausgebildet, den politischen Gegner beschimpft man auf die übelste Weise, nicht nur im Parlament in Madrid, sondern in allen Parlamenten Spaniens.“

Die Texte findet ihr unter: Anarchistischer Mikrokosmus, Theorie und Debatte, also hier:

Das oben erwähnte Buch „Quer denken, gerade leben“ ist 2015 im Hamburger Verlag Barikade erschienen und ein guter Tipp für all jene, die sich über einen autobiographischen Zugang, mit der Geschichte Kataloniens und jener der anarchosyndikalistischen Bewegung beschäftigen wollen.

Doris Ensinger: Quer denken – gerade leben. Erinnerungen an mein Leben und an Luis Andrés Edo. Deutsche Erstveröffentlichung. Verlag Barrikade, Hamburg 2015. ISBN 978-3-921404-01-0, 20 Euro

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