Neue Beiträge: E.H. Schmitt und Rezension

In der aktuellen Ausgabe von Ne znam – Zeitschrift für Anarchismusforschung sind zwei Beiträge aus Wien zu lesen, die wir hier online zugänglich machen (ein Dankeschön dafür an Ne znam Herausgeber Philippe Kellermann).

Der Text von Andreas Gautsch befasst sich mit dem Anarchisten Eugen Heinrich Schmitt und dessen „Kombination von Anarchismus und christlicher Gnosis“.

Die Rezension von Sebastian Kalicha setzt sich mit dem neuen Buch von Gabriel Kuhn, Anarchismus und Revolution, auseinander.

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Neue Rezension zu Philippe Kellermanns „Anarchistische Bolschewismuskritik“

100 Jahre sind vergangen seit den revolutionären Umstürzen in Russland 1917, und das nahm Philippe Kellermann zum Anlass, gleich mehrere Publikationen über diese epochalen Ereignisse aus anarchistischer Perspektive zu veröffentlichen (siehe z.B. hier, hier, hier und hier). Eines dieser Bücher, Anarchistische Bolschewismuskritik, beschäftigt sich mit eben dieser im deutschsprachigen Raum zwischen 1918 und 1933. Sebastian Kalicha hat es gelesen und eine Rezension dazu verfasst.

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Doris Ensinger zur aktuellen Separatistenbewegung in Katalonien (Herbst 2017)

Die Companera Doris Ensinger hat in den letzten Wochen einige Berichte und Statements über die katalanische Unabhängigkeitsbewgung und die aktuellen Entwicklung und Ereignisse geschrieben.

Sie bezieht hier eine sehr kritische und ablehnende Position gegenüber der Regierung Rajos und ihrem Vorgehen, wie auch gegenüber der nationalistischen Unabhängigkeitsbewegung. Ihre Texte sind auch auf der Seite der Syndikalismusforschung veröffentlicht, wo sie einleitend schreibt:

„Wie ich zu der Regierung Rajoys stehe, wie ich die hier verlebten vergangenen vierzig Jahre politisch einschätze, ist in meinem Buch nachzulesen. Nach dem Tod Francos wurde hier keine Demokratie geschaffen, sondern nur pseudodemokratische Institutionen, in denen bis auf einige Ausnahmen kein Demokrat zu finden ist und kein demokratischer Geist herrscht. Hier hat sich nie eine demokratische Kultur herausgebildet, den politischen Gegner beschimpft man auf die übelste Weise, nicht nur im Parlament in Madrid, sondern in allen Parlamenten Spaniens.“

Die Texte findet ihr unter: Anarchistischer Mikrokosmus, Theorie und Debatte, also hier:

Das oben erwähnte Buch „Quer denken, gerade leben“ ist 2015 im Hamburger Verlag Barikade erschienen und ein guter Tipp für all jene, die sich über einen autobiographischen Zugang, mit der Geschichte Kataloniens und jener der anarchosyndikalistischen Bewegung beschäftigen wollen.

Doris Ensinger: Quer denken – gerade leben. Erinnerungen an mein Leben und an Luis Andrés Edo. Deutsche Erstveröffentlichung. Verlag Barrikade, Hamburg 2015. ISBN 978-3-921404-01-0, 20 Euro

hier zur Verlagshomepage

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Rezension des Buchs „Gewaltfreier Anarchismus & anarchistischer Pazifismus“ online!

In der letzten Ausgabe der Gai Dao (Nr. 83, November 2017), der Zeitschrift der Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen (FdA-IFA), ist eine umfangreiche Rezension zu Sebastian Kalichas Buch zur Geschichte und Theorie der gewaltfrei-anarchistischen und anarchopazifistischen Bewegung erschienen. Den Text findet ihr unter der Rubrik „Rezensionen“ oder direkt auf der Seite von Gai Dao und natürlich auch in der Printausgabe.

>> Zur Gai Dao Ausgabe Nr. 83

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Interview in der Zeitschrift „Graswurzelrevolution“

In der September-Ausgabe der anarchistischen Monatszeitschrift Graswurzelrevolution ist ein Interview mit dem Institut für Anarchismusforschung abgedruckt. Interessierte können es auch online auf der Website der Zeitschrift lesen und finden es hier:

Den Anarchismus erforschen. Das Institut für Anarchismusforschung in Wien – ein Interview

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Buch Nr. 5 soeben erschienen

Neuerscheinung des Instituts für Anarchismusforschung! Ab sofort ist der Reprint von Olga Misařs 1919 erstmals erschienener Schrift Neuen Liebesidealen entgegen erhältlich. Eingeleitet wurde der Text von der Historikerin und Misař-Expertin Brigitte Rath. Sie beschreibt Misař als „eine der politisch umtriebigsten Frauen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Österreich sowie transnational.“ Sie war „in der bürgerlichen Friedens- und Frauenbewegung aktiv und positionierte sich dort im radikalen Flügel.“ Nach dem Ersten Weltkrieg begann Misař sich „vermehrt in der anarchistischen und vor allem antimilitaristischen Bewegung“ zu engagieren. In dem Buch werden Diskussionen rund um Ehe, Liebe, Beziehung, Feminismus und Frauenbefreiung vermittelt, die von der ersten Frauenbewegung, sowie auch von Teilen des Anarchismus getragen und forciert wurden.

Das Buch:

Olga Misař: Neuen Liebesidealen entgegen. Eingeleitet von Brigitte Rath. Institut für Anarchismusforschung, Wien 2017, 126 Seiten, ISBN: 978-3-9501925-8-2

Erhältlich ist das Buch bei den unter „Publikationen“ angeführten Verkaufsstellen.

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Den Anarchismus auf den Punkt bringen

Gedanken zu Daniel Loicks neuer Anarchismuseinführung von Sebastian Kalicha – zu finden unter anarchistischer Mikrokosmos – Rezensionen

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neue Texte online

Sebastian Kalicha hat sich das Buch – Propaganda der Tat. Standpunkte und Debatten (1877-1929), Hg. Philippe Kellermann, erschienen 2016 im Unrast Verlag – genauer angesehen und die Rezension „Tyrannenmord, Terrorismus, Revolution?“ verfasst. Zu finden ist sie in der Rubrik Rezensionen

Friedrich Stepanek hat 2014 einen Text über die Konferenz der anarchosyndkikalistischen Internationale 1923 in Innsbruck geschrieben und uns zur Verfügung gestellt. (Danke). Erstmals veröffentlicht wurde dieser Aufsatz im Gaismair-Jahrbuch. Und nun ist er auch hier in der Abteilung „zur Geschichte des Anarchismus“ zu finden und eröffnet textlich somit auch diesen Teil der Homepage.

Und nicht vergessen – in der Abteilung Theorie und Debatten findet sich der Essay von Esra E. Demir über das Verhältnis von Mystik und Ästhetik vor dem Hintergrund der Theorien von Gustav Landauer und Gilles Deleuze.

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Neues aus der Literaturpassage

so schaut sie aus, die Wandzeitung…

und so der Schaukasten

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30.04 Eröffnung und Präsentation der Wandzeitung in der Literaturpassage in Wien

Liebe Freund_innen,

am Sonntag, 30. April um 16 Uhr „eröffnen“ wir die neue Wandzeitung und den Schaukasten in der Literaturpassage.
Die Wandzeitung ‘the hunger strike‘ wurde dieses Mal von Nicole Szolga und Eva Schörkhuber gestaltet und beschäftigt sich mit (historischen) Aufständen und Hungerrevolten in Wien.
Im Schaukasten stellt sich das Institut für Anarchismusforschung vor und präsentiert seine bisherigen und zukünftigen Publikationen.

30.4. um 16 Uhr
Eröffnung und Präsentation der Wandzeitung,
Lesungen, Plauderei, Getränke und natürlich Sonnenschein!
Wo: LITERATURpassage im Wiener MuseumsQuartier

Eingang ins MQ Mariahilferstraße / im ersten und zweiten Durchgang (beim Dschungel Cafe)

Kommt vorbei!

Die aktuelle Gestaltung der Literaturpassage erfolgte in Kooperation mit Textfeld Südost, Edition Atelier und Institut für Anarchismusforschung.

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