Soeben ist der 4. Band der Gesammelten Werke von Pierre Ramus im Verlag Monte Verita erschienen. Seit ein paar Jahren widmet sich Gerhard Senft, im Auftrag der Pierre Ramus Gesellschaft, der verdienstvollen Aufgabe einer Wiederveröffentlichung von Pierre Ramus Schriften. Wie auch in den vorangegangenen Bänden befindet sich auch in diesem eine umfangreiche Einleitung des Herausgebers Gerhard Senft. Als Ökonom und Kenner der verschiedenen Sozialistischen Strömungen sowie der wirtschaftlichen Entwicklungen der Zeit, schafft er es gekonnt diese beiden Ebenen zu verknüpfen, um den Kontext in den Ramus wirkte aufzubereiten und so seine Schriften nachvollziehbar(er) zu machen.
Worum geht es nun im Band 4? Der Schwerpunkt liegt in der Auseinandersetzung von
Ramus mit Karl Marx und Friedrich Engels. Den Hauptteil des Bandes nimmt Ramus umfangreiche Schrift „Die Irrlehre des Marxismus“ ein, die 1919 erstmals erschien. Hinzu kommen die frühen Aufsätze „Beiträge zur Charakteristika von Karl Marx“ (1906), „Friedrich Engels als Plagiator“ (1907), sowie zwei aus der Zeitschrift Erkenntnis und Befreiung „Werte Freunde, Arbeiterräte der Sozialdemokratischen und „kommunistischen“ Partei“ (1920), „Emma Goldmanns Urteil über den russischen Bolschewismus“ (1920) und den 1924 in der Zeitschrift Die Internationale veröffentlichte Beitrag „Anarchismus, Syndikalismus und Antimilitarismus in Österreich“. Im Anhang findet sich zusätzlich noch der „Polizeibericht vom 6. Dezember 1923 über die Konferenz internationaler syndikalistischer Verbände in Innsbruck.“
Zu finden ist das Buch auf jeden Fall hier: https://www.anarchia-versand.net/
Brigitte Rath: Frei denken, frei leben. Olga Misař . Aktivistin . Pazifistin . Feministin
Der Krieg in Gaza polarisiert, ganz besonders im deutschsprachigen Raum – aber nicht nur dort. Wie im Kriegsgebiet selbst, wird alles unter der Feind – Freund Perspektive betrachtet.
Am 30. April 1975, vor genau 50 Jahren, endete der Vietnamkrieg. Die These dieses Buches ist, dass der US-Krieg in Vietnam zu einem großen Teil durch massenhaften antimilitaristischen Widerstand im Innern der USA selbst sowie im Innern der US-Armee beendet worden ist. Berichtet wird über das Ausmaß von Desertion, Kriegsdienstverweigerung, Sabotage- und direkten Aktionen. Der Widerstand innerhalb der US-Armee in Vietnam und die zivilgesellschaftliche Massenbewegung gegen die Rekrutierung neuer Soldaten zwangen Präsident Nixon dazu, die US-amerikanischen Truppen zu reduzieren und schließlich die finanzielle und materielle Unterstützung des südvietnamesischen Marionettenregimes aufzugeben.
