über uns

Das Institut für Anarchismusforschung ist ein loser Zusammenschluss von Anarchist_innen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Geschichte(n) der anarchistischen Bewegung zu be- und erforschen, sich mit den Theorien des Anarchismus zu beschäftigen oder sich mit allgemeinen politischen, kulturellen, sozialen oder sonstigen Themen aus anarchistischer Perspektive auseinanderzusetzen.

Das Institut sieht sich zunächst als Plattform zur Veröffentlichung von Texten, in Digitaler oder gedruckter Form.

Es geht uns darum, die verschiedenen anarchistischen Strömungen, ihre markanten Ereignisse und die Biographien einzelner Personen sichtbar zu machen. Denn es wird unsere Aufgabe als Anarchist_innen sein, sich mit unserer politischen Geschichte auseinanderzusetzen. Nicht nur, um sie dem Vergessen zu entreißen, sondern auch, um unseren Blick auf die Gegenwart zu schärfen.

Deshalb suchen und forschen wir, tragen wir unsere Geschichte(n) zusammen, um sie weiter zu erzählen oder nachlesbar zu machen.

Die Ideen des Anarchismus sind nicht nur einem hohen Ideal geschuldet, sie richten sich auch immer gegen konkrete gesellschaftliche Zwangsverhältnisse, von denen sich Menschen zu befreien versuchten. Allein, im Kollektiv, in der Gruppe oder im Syndikat – mit Worten oder Revolvern, mit Haltungen und Handlungen. Im Anarchismus gibt es immer auch eine Dimension, die weit über eine politische Organisation hinausreicht, nämlich dann, wenn politische Praxis auch als Lebensweise verstanden wird. Unzählig sind die Versuche und Experimente, die anarchistische Utopie im Hier und Jetzt zu leben.

Aus diesem Reichtum an politischen Erfahrungen gilt es zu schöpfen. Denn wir sehen es als unsere Aufgabe als Anarchist_innen, diese Geschichte und Geschichten weiterzuschreiben und weiterzugeben.

Das Institut für Anarchismusforschung will sowohl das fern Vergangene, das Gegenwärtige als auch das Zukünftige in den Blick nehmen. Mit Lust am Forschen, Lesen, Schreiben und Diskutieren.

Das Gestern im Gedächtnis, das Morgen in der Hand!