{"id":1001,"date":"2024-06-10T21:48:36","date_gmt":"2024-06-10T19:48:36","guid":{"rendered":"https:\/\/anarchismusforschung.org\/?p=1001"},"modified":"2024-06-10T21:57:49","modified_gmt":"2024-06-10T19:57:49","slug":"buchbesprechung-die-unverschaemte-gespraech-mit-pinar-selek","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/anarchismusforschung.org\/?p=1001","title":{"rendered":"Buchbesprechung: \u00bbDie Unversch\u00e4mte \u2013 Gespr\u00e4ch mit P\u0131nar Selek\u00ab"},"content":{"rendered":"<div class=\"fl-module fl-module-heading fl-node-64y3djzkcu12\" data-node=\"64y3djzkcu12\">\n<div class=\"fl-module-content fl-node-content\">\n<h2 class=\"fl-heading\" style=\"text-align: left;\"><strong><span class=\"fl-heading-text\">Militarismus ist die<\/span> Organisation <span class=\"fl-heading-text\">von Gewalt<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1005 alignright\" src=\"https:\/\/anarchismusforschung.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/die_unverschaemte_cover-194x300.jpg\" alt=\"\" width=\"194\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/anarchismusforschung.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/die_unverschaemte_cover-194x300.jpg 194w, https:\/\/anarchismusforschung.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/die_unverschaemte_cover.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 194px) 100vw, 194px\" \/><\/span><\/strong><\/h2>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"fl-module fl-module-rich-text fl-node-0e4axiftuc6s\" style=\"text-align: left;\" data-node=\"0e4axiftuc6s\">\n<div class=\"fl-module-content fl-node-content\">\n<div class=\"fl-rich-text\">\n<p><em>Das Buch \u00bbDie Unversch\u00e4mte \u2013 Gespr\u00e4ch mit P\u0131nar Selek\u00ab w\u00fcrdigt umfassend die Denkwege und den Aktivismus der t\u00fcrkisch-franz\u00f6sischen Soziologin und Autorin.<\/em><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"fl-module fl-module-fl-post-content fl-node-q5nibkro2mlu smallcaps\" data-node=\"q5nibkro2mlu\">\n<div class=\"fl-module-content fl-node-content\">\n<p style=\"text-align: left;\">\u00bbIch dagegen wollte nicht wirklich eine Fee sein, aber ich wollte ein verzaubertes Leben f\u00fchren. Und dies hat mein Leben bestimmt, meine Liebesbeziehungen, meine Freundschaften und mein politisches Engagement. Ich suche immer nach etwas Magischem.\u00ab Vielleicht liegt es an dieser Suche, von der P\u0131nar Selek im Gespr\u00e4ch erz\u00e4hlt, als sie von ihrer Schwester und sich spricht, die sie am Leben h\u00e4lt und wegen der sie sich f\u00fcr eine andere Welt einsetzt. Aufgewachsen ist sie in Istanbul, ihr Vater war ein bekannter linker Anwalt, ihr Gro\u00dfvater ein Mitbegr\u00fcnder der kommunistischen Partei. Es scheint, als w\u00e4re ihr ein Leben als linke Intellektuelle in die Wiege gelegt. Dennoch ging Selek sehr ungew\u00f6hnliche Wege. Mit 15 schloss sie sich libert\u00e4ren Zirkeln an, sp\u00e4ter lernte sie das Leben von Stra\u00dfenkindern kennen und lebte mit ihnen, sie studierte Soziologie, eher nebenbei, sie lebte und arbeitete mit transsexuellen Personen am Taksim-Platz, sie baute mit ihnen ein Kulturzentrum auf, inspiriert von der Hausbesetzerszene in Deutschland und Frankreich.<!--more--><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><strong>Forschungen die Augen \u00f6ffnen<\/strong><\/p>\n<p>In ihrer Zeit am Taksim-Platz lernte sie auch Sexarbeiter*innen kennen, sie half bei deren Organisierung und sie stellte erste soziologische Forschungen an. Abends ging sie in ein Bordell und beobachtete versteckt vom Nebenraum aus, durch einen Spiegel die ankommenden Kunden: \u00bbIch empfand es als Ohrfeige. Durch diesen Spiegel haben sie mir zu einer Einsicht verholfen, mir ein anderes Gesicht der Gesellschaft gezeigt. Ich war immer noch jung, gerade 25 Jahre alt. Ich konnte die Art nicht ausstehen, wie diese M\u00e4nner sexuelle Dienstleistungen von diesen M\u00e4dchen erhielten, und auch nicht die widerw\u00e4rtige Art, mit der sie sie behandelten. Ich sah mehrere M\u00e4nner, die eine bedeutende Rolle in den sozialen K\u00e4mpfen spielten, und fragte mich, warum ich meine Zeit mit solch einer Forschung verschwendete. Es gab etwas Verabscheuungsw\u00fcrdiges bei all diesen M\u00e4nnern.\u00ab (Seite 71)<\/p>\n<p>In ihrer darauffolgenden Arbeit besch\u00e4ftigte sie sich mit den Aktivist*innen und K\u00e4mpfer*innen der PKK (Arbeiterpartei Kurdistans). Diese sollte ihr schlie\u00dflich zum Verh\u00e4ngnis werden. Der t\u00fcrkische Staat versuchte, f\u00fcr seinen milit\u00e4rischen und polizeilichen Kampf gegen die kurdische Bewegung Namen und Adressen ihrer Interviewpartner*innen aus ihr herauszupressen. P\u0131nar Selek weigerte sich. Anschlie\u00dfend geriet sie unter Terrorverdacht und in die t\u00fcrkische Repressionsmaschine. Bei einem tragischen Unfall durch eine defekte Gasflasche, die an einem Gem\u00fcsemarkt in Istanbul explodierte, starben mehrere Menschen. Dieses Ungl\u00fcck wurde zu einem Sprengstoffanschlag umgedichtet. Selek landete als Hauptt\u00e4terin vor Gericht. Es folgten Haft, Folter und Isolation.<\/p>\n<p><strong>Gegen alle Herrschaftssysteme<\/strong><\/p>\n<p>Im Gef\u00e4ngnis besch\u00e4ftigte sich Selek intensiv mit der Friedens- und antimilitaristischen Bewegung in der T\u00fcrkei und schrieb dar\u00fcber. Ihre Kritik richtet sich nicht nur gegen Militarismus und Nationalismus, sondern auch gegen den Pazifismus der traditionellen kommunistischen Bewegungen in der T\u00fcrkei, die eine Kritik an diesen reaktion\u00e4ren Ausformungen stets aussparten. Dieses Buch wird sp\u00e4ter Abdullah \u00d6calan, der unumstrittenen F\u00fchrerfigur der PKK, in die H\u00e4nde fallen und zu einem wichtigen Impulsgeber f\u00fcr die Neuausrichtung der PKK werden.<\/p>\n<p>Am 22. Dezember 2000 wurde P\u0131nar Selek freigesprochen und auf Kaution freigelassen. Ihre politischen Aktivit\u00e4ten setzte sie anschlie\u00dfend unmittelbar fort. Sie gr\u00fcndete die heute noch existierende feministische, antimilitaristische und antinationale Organisation \u00bbAmargi\u00ab mit. Der Name stammt aus der sumerischen Sprache und bedeutet so viel wie \u00bbFreiheit\u00ab. Das verbindende Element innerhalb der Gruppe ist das Wissen dar\u00fcber, dass \u00bbgegen das Patriarchat zu k\u00e4mpfen bedeutet, gegen alle Herrschaftssysteme zu k\u00e4mpfen\u00ab. (Seite 115) In den Gespr\u00e4chen erz\u00e4hlt Selek, wie wichtig es f\u00fcr sie war, die Differenzen und intersektionalen Mechanismen in Bezug auf Frauen* mitzubedenken.<\/p>\n<p>Die Schriften von bell hooks sch\u00e4rften ihren Blick daf\u00fcr und durch sie verstand sie, dass \u00bbdie feministische Bewegung die Herrschaftsverh\u00e4ltnisse nicht hierarchisieren darf, um Priorisierungen zu schaffen.\u00ab (Seite 116) In diese Lebensphase fiel auch ihre Besch\u00e4ftigung mit Murray Bookchin und seiner Vorstellung von \u00bborganischen Gemeinschaften\u00ab. \u00bbIn der T\u00fcrkei hatten meine Freund*innen und ich seit Langem verstanden, dass wir das System nicht ohne eine andere Lebensweise ver\u00e4ndern konnten. Die Frage, \u203aWie lebe ich?\u2039, ist mir seit Langem sehr wichtig.\u00ab (Seite 127) Daher f\u00e4llte sie f\u00fcr sich auch die Entscheidung, keine Kinder in die Welt zu setzen und stattdessen mit Genoss*innen ein famili\u00e4res Leben zu f\u00fchren.<\/p>\n<p><strong>Der Gang ins Exil<\/strong><\/p>\n<p>Doch der t\u00fcrkische Staat wollte den Freispruch nicht akzeptieren und setzte alles daran, ihn zu revidieren. Man holte im Fall P\u0131nar Selek zu einem weiteren Schlag aus und wurde wieder gerichtlich aktiv. Eine neuerliche Verurteilung drohte. Da das Kammergericht sie f\u00fcr den n\u00e4chsten Prozesstermin pr\u00e4ventiv inhaftieren wollte, floh sie am 7. April 2009 mit einem Koffer und ein paar Fotos nach Deutschland. Zu diesem Zeitpunkt war sie 38 Jahre alt. Wenig sp\u00e4ter ging sie nach Frankreich. In dem Buch spricht sie dar\u00fcber, wie sie im Exil ihre Orientierung verlor, obwohl sie als Jugendliche die franz\u00f6sische Sprache gelernt hatte. \u00bbDie Sprache reicht nicht aus, um eine Orientierung zu finden. Eine Orientierung beinhaltet alle Beziehungen, die Beherrschung des Raumes und des Kontextes, der einen umgibt.\u00ab (Seite 156)<\/p>\n<p>In Frankreich erhielt sie schlie\u00dflich recht bald die Staatsb\u00fcrger*innenschaft, sie schrieb ihre Dissertation und fand mit Nizza einen Ort, wo sie sich eine Existenz aufbauen konnte, indem sie eine Anstellung an der dortigen Universit\u00e4t erhielt. Auch hier versuchte sie sich ihre Freir\u00e4ume zu schaffen, weil auch die Institution Universit\u00e4t ihre Verwerfungen hat. \u00bbDarin liegt der Zwang des Kapitalismus: Er zwingt nicht zum Gleichschritt wie in der diktatorischen oder milit\u00e4rischen Ordnung, aber er existiert als eine unsichtbare Ordnung, eine verinnerlichte Disziplin, die sich der ganzen Welt aufzwingt. Das Bildungssystem und die Universit\u00e4t lehren nicht, gegen das kapitalistische System zu k\u00e4mpfen, sondern sie lehren das Rennen, um individuell am besten aus diesem schlimmen Wettkampf hervorzugehen.\u00ab<\/p>\n<p><strong>Gegen Gewalt und Milit\u00e4r<\/strong><\/p>\n<p>Aktuell ist immer noch ein Gerichtsverfahren gegen P\u0131nar Selek anh\u00e4ngig. Obwohl der Prozess von internationalen Beobachter*innen, beispielsweise der Schriftsteller*innenvereinigung PEN Club in Deutschland, als Farce bezeichnet wurde, wird er fortgef\u00fchrt. Nach jedem Freispruch folgen Aufhebungen und neuerliche Anklagen usw. Selek wird vom t\u00fcrkischen Staat bis heute gerichtlich bedroht. Ihr droht lebenslange Haft. Warum ist diese Frau f\u00fcr einen autorit\u00e4ren Staat wie die T\u00fcrkei (in der Politikwissenschaft spricht man seit dessen Umbau in ein Pr\u00e4sidialsystem im Jahr 2018 von einem elektoralen Autoritarismus) so gef\u00e4hrlich?<\/p>\n<p>Selek ist eine Aktivistin, die sich lautstark f\u00fcr feministische und LGBTQ+ Anliegen einsetzt und sie kritisiert Patriarchat, Nation sowie Milit\u00e4r bzw. den Milit\u00e4rdienst: \u00bbAntimilitarismus hei\u00dft meiner Meinung nach, nicht nur gegen eine Armee zu sein, sondern auch gegen jede Hierarchie, jede Legitimation und Organisation von Gewalt und Macht. Alles h\u00e4ngt zusammen. Militarismus ist die Organisation von Gewalt.\u00ab (Seite 133) Doch ihre Kritik dabei ist umfassend und spart auch linke bzw. autorit\u00e4r kommunistische Gruppierungen nicht aus.<\/p>\n<p>Das in der Haft geschriebene Buch ist 2004 in der T\u00fcrkei unter dem Titel \u00bbBarisamadik\u00ab (\u00bbWir haben keinen Frieden geschlossen\u00ab) erschienen und hat Abdullah \u00d6calan so beeinflusst, dass er sie anschlie\u00dfend bat, \u00bbder kurdischen Bewegung zu helfen, sie zum Aufbau des Friedens hin zu orientieren\u00ab. (Seite 135) Selek unterst\u00fctzt diese, \u00fcbt aber weiterhin Kritik an der PKK. \u00bbMeines Erachtens ist die PKK eine sehr hierarchische und patriarchale Organisation, die weder libert\u00e4r noch feministisch ist. [\u2026] Ich kenne keine anarchistische Transformation, die sich auf eine Armee st\u00fctzt. Wenn man damit beginnt, Waffen zu benutzen, muss man sich eine Struktur wie bei einer Armee geben.\u00ab (Seite 137)<\/p>\n<p><strong>\u00dcber das Gespr\u00e4ch und das Buch<\/strong><\/p>\n<p>\u00bbDie Unversch\u00e4mte\u00ab wurde von Lou Marin aus dem Franz\u00f6sischen \u00fcbersetzt und erschien im Verlag Graswurzelrevolution, der f\u00fcr seine B\u00fccher mit Schwerpunkt Gewaltfreiheit und Anarchismus bekannt ist. Das Original wurde von Guillaume Gamblin geschrieben, einem Freund und Genossen von P\u0131nar Selek. Es ging aus f\u00fcnf oder sechs Interviews hervor, die zun\u00e4chst in der franz\u00f6sischen Zeitschrift \u00bbSilence\u00ab ver\u00f6ffentlicht wurden. Der Autor \u00e4u\u00dfert sich zu den Gespr\u00e4chen folgenderma\u00dfen: \u00bbWenn ich mit P\u0131nar \u00fcber ihren pers\u00f6nlichen Werdegang diskutiere, \u00fcberrascht mich bei ihren Antworten immer wieder, dass sie erst ausf\u00fchrlich \u00fcber den sozialen und politischen Kontext der T\u00fcrkei zu erz\u00e4hlen beginnt, \u00fcber die Protestgeschichte in ihrem Land, bevor sie dann auf ihre pers\u00f6nliche Geschichte zur\u00fcckkommt. P\u0131nar spricht zuerst \u00fcber die Welt, in der sie aufgewachsen ist.\u00ab (Seite 9)<\/p>\n<p>Dem ist zuzustimmen. In den Schilderungen von ihrem Leben und Erleben \u00f6ffnen sich st\u00fcckweise Teile einer Welt, die Leser*innen in Mitteleuropa vielleicht weniger bekannt sind. Und es tritt eine Person hervor, die ungew\u00f6hnlich, vielleicht sogar wirklich unversch\u00e4mt ist. Hinzu kommt, Seleks politische Ansichten sind radikal und weitsichtig. Diese Mischung macht das Buch zu einem lesenswerten Abenteuer und Impulsgeber.<\/p>\n<p>siehe: https:\/\/skug.at\/militarismus-ist-die-organisation-von-gewalt\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Militarismus ist die Organisation von Gewalt Das Buch \u00bbDie Unversch\u00e4mte \u2013 Gespr\u00e4ch mit P\u0131nar Selek\u00ab w\u00fcrdigt umfassend die Denkwege und den Aktivismus der t\u00fcrkisch-franz\u00f6sischen Soziologin und Autorin. \u00bbIch dagegen wollte nicht wirklich eine Fee sein, aber ich wollte ein verzaubertes &hellip; <a href=\"https:\/\/anarchismusforschung.org\/?p=1001\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-1001","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/anarchismusforschung.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1001","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/anarchismusforschung.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/anarchismusforschung.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/anarchismusforschung.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/anarchismusforschung.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1001"}],"version-history":[{"count":14,"href":"https:\/\/anarchismusforschung.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1001\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1016,"href":"https:\/\/anarchismusforschung.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1001\/revisions\/1016"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/anarchismusforschung.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1001"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/anarchismusforschung.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1001"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/anarchismusforschung.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1001"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}